Deine perfekte Pilates- oder Yogamatte

Ratgeber: Was es beim Kauf einer Yogamatte zu beachten gibt

Wer regelmäßig Pilates oder Yoga praktiziert oder damit beginnen möchte hat sich wahrscheinlich schon Gedanken über die passende Unterlage gemacht. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten – eine Gymnastikmatte oder Fitnessmatte, die man bereits zuhause hat oder auch einfach der Teppichboden. Die ideale Lösung ist jedoch eine Yogamatte. Sie ist ein bequemerer Untergrund als der Boden und schützt vor Kälte und Schmutz, egal ob zuhause, im Turnsaal oder draußen im Freien. Die Yogamatte ist außerdem speziell dafür hergestellt Sie bei den speziellen Pilatesübungen und Yogaposen zu unterstützen. Sie schont Körper und Gelenke. Außerdem haben viele Yogamatten eine rutschfeste Oberfläche. Diese sorgt für den nötigen Gripp, auch wenn es mal etwas anstrengender wird und der Schweiß zu rinnen beginnt.

Es gibt inzwischen eine gute Auswahl an verschiedenen Yogamatten, das Angebot online sowie in Fachgeschäften und Discountern ist groß. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag helfen die Unterschiede zu verstehen, damit Sie das passende Modell für Ihre Bedürfnisse wählen können.

Tipp: Für zusätzliche Infos rund um Yogamatten wird auf https://www.kaufberater.io/freizeit/yoga-meditation/yogamatte/ fündig.

Yogamatte aus Kunststoff oder Natur

Die wichtigste Kategorie, die es beim Kauf einer Yogamatte zu beachten gibt, ist das Material. Vom Material hängt unter anderem ab wie weich oder hart, wie schwer, wie rutschfest und wie leicht zu reinigen die Yogamatte ist.

Prinzipiell unterscheidet man zwischen Kunststoffmatten und Yogamatten aus natürlichen Materialen. Je nachdem welche Art von Übungen Sie ausführen möchten, wo Sie die Matte verwenden möchten und was Ihre persönlichen Vorlieben sind, eignet sich das eine oder andere Material am besten.

Kunststoffmatten haben den Vorteil, dass sie in der Herstellung flexibler sind und in unterschiedlichen Härtegraden und Formen hergestellt werden können. Yogamatten aus Kunststoff bestehen meist entweder aus PVC oder aus TPE. Bei diesem Materialen gilt es auf die nachhaltige Herstellung und auf Schadstoffe zu achten. PVC-Matten zum Beispiel beinhalten oft Weichmacher. Dafür sind sie einfach zu reinigen und sehr robust. Es lohnt sich bei Yogamatten immer auf das Öko-Tex-Zertifikat zu achten. Wenn dieses vorhanden ist, wurden die Matten auf Schadstoffe geprüft und sind unbedenklich für Ihre Gesundheit.

Bei den natürlichen Materialen für Yogamatten gibt es inzwischen eine große Auswahl. Zu den häufigsten zählen:

  • Schurwolle
  • Baumwolle
  • Naturkautschuk
  • Kork
  • Jute

Yogamatten aus Schurwolle sind besonders weich und warm, eignen sich aber eher für zuhause, da sie im Vergleich zu anderen relativ schwer sind. Auch Baumwollmatten sind weich und komfortabel und vor allem pflegeleicht, da sie meist in der Waschmaschine gewaschen werden können. Naturkautschuk ist ein besonders umweltfreundliches Material und von Natur aus rutschfest, was es zu einem geeignet Kandidaten für eine Yogamatte macht. Allerdings enthalten Kautschukmatten Latex, Allergiker aufgepasst! Kork und Jute sind eher seltene Materialen unter den Yogamatten und daher nicht überall verfügbar. Jutematten sind umweltschonend und rutschfest, aber leider nicht so robust und langlebig. Kork wird erst seit kurzem für Yogamatten verwendet und gilt derzeit noch als Geheimtipp.

Finde die richtige Pilatesmatte

 

Die passende Größe der Yogamatte finden

Haben Sie sich für ein Material entschieden, gilt es auch noch über die Größe der Yogamatte nachzudenken. Die passenden Maße richten sich dabei nach der eigenen Körpergröße. Als Faustregel gilt, man sollte von Kopf bis Fuß auf die Yogamatte passen plus einige Zentimeter Spielraum, da man sich bei einigen Übungen nach vorne und hinten bewegt. Die Standardmaße für Yogamatten sind 180 cm Länge und 60 cm Breite. Natürlich gibt es auch XL-Modelle für größere Menschen.

Außer Länge und Breite spielen auch Dicke und Dichte der Matte eine Rolle. Davon hängt ab wie gut die Dämpfung der Yogamatte ist und wie gelenk- und körperschonend sie dadurch wirkt. Dickere Matten sind natürliche schonender und bequemer. Sie eignen sich vor allem für Übungen im Sitzen und Liegen. Für Balanceübungen bieten sie allerdings keinen so guten Halt. Die Dicke variiert zwischen 2 mm bis 15 mm.

Für Pilatesübungen sollte die Yogamatte auf jeden Fall rutschfest sein! Bei der Dicke eignet sich im Zweifelsfall immer das Mittelfeld, also etwa 6 bis 8 Millimeter.

Bildquelle: pixabay.com / StockSnap https://pixabay.com/en/users/StockSnap-894430/

 

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